HOLZERS HORIZONTE

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Einfach mal nichts zu tun ist keine Schande

Manager sollten einmal hart abchillen!
So würde mein Sohn das formulieren. Und ich gebe ihm ganz recht. Denn ...

Manager sollten einmal hart abchillen!

So würde mein Sohn das formulieren. Und ich gebe ihm ganz recht. Denn Manager verkennen zu oft den Sinn des bewussten Müßiggangs. Lassen Sie mich Ihnen eben diesen ins Gedächtnis rufen mit meinem neuen Artikel bei FOCUS Online. 

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Führung ist eine diktatorische Demokratie

Wenn sich bei Ihren Mitarbeitern mal wieder der Druck ins Unermessliche steigert, weil es nicht so richtig läuft, liegt das nicht daran, dass sie nicht sehen, wo der Schuh drückt.

Wenn sich bei Ihren Mitarbeitern mal wieder der Druck ins Unermessliche steigert, weil es nicht so richtig läuft, liegt das nicht daran, dass sie nicht sehen, wo der Schuh drückt.

Was an dieser Stelle Verantwortung für Sie als Führungskraft bedeutet, lesen Sie in meinem neuen Artikel in der Huffington Post.

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Ich lasse mir Zeit, um Zeit zu sparen

Hauptsache beschäftigt – unter diese Maxime scheinen viele Mitarbeiter ebenso wie Führungskräfte ihren Arbeitstag zu stellen. Morgens steht das eigene Auto natürlich schon lääängst auf dem Parkplatz, wenn der Chef vorfährt. Abends steht es immer noch da, wenn er in Feierabend geht. Motivation nennen wir das dann. Engagement. Einsatz ...

 

Keine Zeit zum Lesen? Dann lassen Sie sich den Text doch einfach von mir vorlesen.

 

Hauptsache beschäftigt – unter diese Maxime scheinen viele Mitarbeiter ebenso wie Führungskräfte ihren Arbeitstag zu stellen. Morgens steht das eigene Auto natürlich schon lääängst auf dem Parkplatz, wenn der Chef vorfährt. Abends steht es immer noch da, wenn er in Feierabend geht. Motivation nennen wir das dann. Engagement. Einsatz.

Dabei sitzt Kollege Müller täglich in vier Meetings, in denen viel geredet, aber wenig gearbeitet wird; hat am Mittag zwei Stunden mit Kollegen über die Farbtöne des neuen Flyers diskutiert und am Morgen ausführlich in der Zeitung geblättert.

Was geht hier schief?

 

Es muss doch eine Lösung geben!

Ganz einfach: Wir sind von einem mentalen Virus befallen. Einer äußerst bedrohlichen Krankheit, die sich „Input“ nennt. Ihr zu erliegen, bedeutet ein langsames, aber qualvolles Dahinsiechen. Denn der Virus bewirkt, dass Sie unglaublich beschäftigt sind. Eine Menge Aufwand, Mühe oder Zeit in eine Sache investieren. Nur um am Ende minimal wenig Output zu erhalten.

Ich beobachte in meinen Beratungsprojekten immer wieder Folgendes: Ein Problem tritt auf. Und in rekordverdächtiger Geschwindigkeit werden die ersten Lösungsvorschläge entwickelt. Der Input – also die Aktivität – wird höher bewertet als der Output – das Ergebnis. Um guten Output zu erzeugen, müssten die Input-Infizierten erstmal den Umweg des Nachdenkens gehen, um sicherzustellen, dass sie das Problem auch klar erfasst haben. Doch das passiert nicht. Denn Nachdenken ist unangebracht in einer Zeit, in der alles schnell erledigt und am besten schon gestern fertig sein muss.

Das ist vergleichbar damit, wenn die Reifen Ihres Autos abgefahren sind. Das ging dieses Mal vielleicht schneller als erwartet. Aber egal: gleich in den Input, Termin in der Werkstatt machen und neue Reifen aufziehen. Dabei wäre es schlauer, erstmal zu überprüfen, was eigentlich das Problem ist. Wenn Sie dann bei der genauen Analyse feststellen, dass die Achse schief steht, weil Sie mal einen Bordstein zu flott hochgefahren sind, ergibt sich auf einmal ein neues Ziel, ein neuer Output: Sie müssen die Spur des Autos richten lassen.

Der Input-Virus sorgt also nicht nur dafür, dass wir unglaublich beschäftigt sind. Er sorgt auch noch dafür, dass wir viel zu viel an den falschen Lösungen arbeiten.

 

Gezielt auf die Überholspur

So schnell die heutige Zeit auch sein mag, Unternehmen und ihre Mitarbeiter könnten sich meiner Ansicht nach viel Input und Energie sparen, indem sie zunächst einmal die Handbremse anziehen.

Denn wenn ein Problem auftaucht, dann können Sie nur sinnvolle Lösungsansätze finden, wenn Sie es zunächst analysieren und diagnostizieren. Was genau ist wirklich unser Problem? Wie ist es dazu gekommen? Wodurch zeigt sich das Problem genau? Wenn es in einem Unternehmen zum Beispiel auffallend viele Überstunden gibt, wird gerne über die „unfähigen Mitarbeiter“ geschimpft. Aber vielleicht vergeuden sie nur deswegen sinnlos viel Zeit am Schreibtisch, weil die Führungskräfte am Monatsende nur auf die im Büro verbrachten Stunden schauen statt auf die produzierten Ergebnisse?

Eine solche ausführliche Diagnostik erfordert Zeit, keine Frage. Es ist ein anstrengender und manchmal nerviger Prozess, ein Problem von allen Seiten zu beleuchten. Doch dieser vermeintliche Umweg wird zu Ihrer Überholspur. Denn wenn Sie das Problem klar diagnostiziert und ein eindeutiges Ziel definiert haben, können Sie nach der besten Lösung suchen, um dorthin zu kommen. Einer Lösung, die dann wirklich wirkt und eine Abkürzung bietet.

 

Es gibt immer eine Abkürzung nach Rom

Sowohl in meinen Projekten als auch in meinem Büro und sogar privat habe ich es mir deshalb zur Maxime gemacht: Bevor ich in blinden Aktionismus verfalle, definiere ich den Output, den ich erzielen möchte.

Denn viele Wege führen nach Rom. Und es gibt immer eine Abkürzung. Manche Wege sind schneller, andere günstiger und wieder andere einfacher. Ich wähle dann den geeignetsten aus und konzentriere mich darauf, auf dieser Abkürzung Strecke zu machen. Ergebnisse zu produzieren. Keine Zeit mit unnötigen Aufgaben und unproduktivem Input zu vergeuden. Und bin damit abends früher und erfolgreicher aus dem Büro als so mancher höchst „beschäftigte“ Schreibtischbewohner.

So wird aus dem vermeintlichen Umweg des Nachdenkens die wahre Überholspur.

 
 
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In den Fängen der Mittelmäßigkeit

„Wir müssen uns von der Konkurrenz abheben. Durch Leistung, durch Qualität …“ Das hört sich hervorragend an, liebe Unternehmen. Jedoch ...

„Wir müssen uns von der Konkurrenz abheben. Durch Leistung, durch Qualität …“ Das hört sich hervorragend an, liebe Unternehmen.

Jedoch frage ich mich zunehmend: Wo ist diese Qualität geblieben?

>> Weiterlesen in meinem Gastbeitrag in der Huffington Post

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Genug gegrübelt: Mit dem 5-Schritte-Plan zur richtigen Entscheidung

Ob im Beruf oder Privaten - das Leben fordert täglich Entscheidungen von uns. Für viele eine Qual. Es gibt fünf einfache Schritte, wie man Entschlüsse nicht nur besser trifft, sondern sie auch erfolgreich umsetzt.

Ob im Beruf oder Privaten - das Leben fordert täglich Entscheidungen von uns. Für viele eine Qual. Es gibt fünf einfache Schritte, wie man Entschlüsse nicht nur besser trifft, sondern sie auch erfolgreich umsetzt.

Welchen Dienstleister sollen wir beauftragen? Welche Farben sollen die neuen Vorhänge haben? Wohin fahren wir in den Urlaub? Das Leben fordert täglich Entscheidungen von uns. Sie zu treffen, fällt vielen Menschen schwer. Und spätestens bei der Umsetzung scheitern die meisten. Es wird Ihnen helfen, wenn Sie folgende fünf Punkte beachten:

1. Was wollen Sie erreichen?

Bevor Sie eine Entscheidung treffen, was Sie tun wollen (= Input), sollten Sie sich Zeit zum Nachdenken nehmen. Denn was wollen Sie eigentlich erreichen (= Output)? Sie brauchen ein klares Ziel, was Sie bewirken wollen. Das klingt trivial. Ist es in der Praxis jedoch leider nicht. Hinterfragen Sie anstehende Entscheidungen mit der Frage: Wozu? Dann sehen Sie schnell, ob der Output wirklich klar ist.

Also, mal angenommen, Sie wollen abnehmen: Fragen Sie sich, wozu wollen Sie sich im Fitness-Studio anmelden? Kilos runter? Körperfettanteil reduzieren? Sixpack oder Bikini-Figur? Mehr Energie für den Büroalltag?

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Spielregeln in Unternehmen, die wohl keiner mag

Unternehmen sind ein ganz spezieller "Zirkus". Und dieser Zirkus läuft nach bestimmten Spielregeln. Diese Regeln muss man nicht mögen. Ich selber finde Sie abscheulich. Doch wenn Sie bei diesem Spiel nicht untergehen wollen, sollten Sie diese Regeln besser kennen — auch wenn Sie Ihnen ebenfalls nicht gefallen.

SPIELREGELN IN UNTERNEHMEN, DIE WOHL KEINER MAG

Unternehmen sind ein ganz spezieller "Zirkus". Und dieser Zirkus läuft nach bestimmten Spielregeln. Diese Regeln muss man nicht mögen. Ich selber finde Sie abscheulich. Doch wenn Sie bei diesem Spiel nicht untergehen wollen, sollten Sie diese Regeln besser kennen — auch wenn Sie Ihnen ebenfalls nicht gefallen.

Schuldige suchen

Wenn es mal nicht so läuft wie geplant, beginnt die Suche nach einem Schuldigen meist sehr zügig. Nehmen Sie sich folgenden Grundsatz zu Herzen: Lassen Sie niemals einen Schatten der Schuld auf Ihren Namen ziehen! Denn ist Ihr Name einmal eingefärbt, so wird Ihnen dieser zweifelhafte Ruf immer vorauseilen. Ob zu Recht oder Unrecht spielt dabei keine Rolle.

Wenn es also anfängt schief zu laufen, sehen Sie zu, dass Sie schadlos aus der Affäre raus kommen. Denn das werden alle anderen um Sie herum ebenso versuchen. Dazu drei Möglichkeiten:

  1. Wenn der Schuldige noch nicht klar ist, suchen Sie nach einer Ursache, die außerhalb Ihres Zuständigkeitsbereiches liegt. Schieben Sie die Verantwortung möglichst weit von sich weg. Doch seien Sie achtsam: wenn Sie lediglich leere Worte senden, über die Situation jammern und die Schuld auf andere schieben wird Ihnen das schnell zum Verhängnis. Sorgen Sie stattdessen dafür, dass Sie mit der heiklen Situation gar nicht erst in Verbindung gebracht werden.
     

  2. Falls die Situation eindeutig in Ihren Verantwortungsbereich fällt, brauchen Sie eine andere Strategie. Sichern Sie sich ab, indem Sie nun möglichst viele andere Personen an den weiteren Schritten beteiligen. Am besten treffen Sie die Schlüssel-Entscheidungen in einem Komitee. Dann können Sie sich im Namens-Wald der anderen hervorragend verstecken.
     

  3. Die schlauestes Strategie: Sie sehen das mögliche Übel bereits am Horizont, bevor es passiert. Dann haben Sie im Vorfeld ausreichend Zeit, andere Personen in Stellung zu bringen. Kommt es dann zum Unglück, betonen Sie die Mitwirkung dieser Personen – so fällt denen dann die Schuld in die Schuhe. Sollte sich das Blatt zum Guten wenden, können Sie sich selbst in Szene setzen und die Lorbeeren einstreichen.

Pyramiden bauen

Moses schreibt in der Bibelvom Bau der Pyramiden. Der Pharao fordert eine bestimmte Produktionsmenge an Ziegeln pro Tag. Doch es gibt zu wenig Stroh, um den Lehm für die Ziegel zu binden. Moses beklagt sich beim Pharao. Doch der erwidert: „Die Produktionsmenge bleibt. Dann müssen sich die Arbeiter eben überlegen, wo sie mehr Stroh herbekommen.“ Gesagt – getan. Die Arbeiter nehmen alles, was irgendwie tauglich ist, um etwas zu produzieren, was zumindest optisch einem Ziegel entspricht. Qualitativ waren die Ziegel jedoch Schrott.

Im Berufsleben geraten wir immer wieder in vergleichbare Situationen: es werden Ziele eingefordert, die mit den bestehenden Ressourcen nicht zu erreichen sind. In Diskussionen hören wir dann als Antwort: „Hören Sie auf zu jammern. Sorgen Sie lieber dafür, dass das Produkt rechtzeitig auf den Markt kommt.“

Jeder erfolgsorientierte Mensch spielt, um das Spiel zu gewinnen – egal wie groß die Aussichten auf Erfolg sind. Das ist auf der einen Seite gut. Auf der anderen Seite macht es uns auch blind, vernünftige Lösungen zu finden.

Im Beruf sind Ressourcen meist begrenzt. Nicht immer verfügen wir über alle Spezialisten, Erfahrungen oder ausreichend Zeit oder Geld, um das Projekt wie geplant umzusetzen. Machen Sie einfach aus dem, was Ihnen zur Verfügung gestellt wird, das Beste. Und wenn das Ergebnis daneben geht, ärgern Sie sich nicht zu sehr. Denn wenn jemand will, dass Sie ihm Pyramiden bauen, muss er Ihnen auch die notwendigen Mittel zur Verfügung stellen.

Hören, was um Sie herum passiert

Doch der Feind ist nicht immer nur um uns herum. Der größte Feind wohnt wohl ins uns selber: unsere Selbstgefälligkeit. Wenn wir ein Projekt zum erfolgreichen Ende geführt haben, ist es nur menschlich, dass wir die Füße hochlegen und uns in der Erfolgs-Sonne ausruhen. Doch dazu haben Sie keine Zeit. Seien Sie auf der Hut – besonders dann, wenn alles glatt zu laufen scheint.

Denn der größte Feind für unsere Souveränität sind Überraschungen. Und die lauern bereits um die nächste Ecke. Und wenn das Unerwartete eintritt, fallen wir schnell vom Himmel in die Hölle. Denken Sie daran: die Bastarde sind Ihnen immer auf den Fersen, um Sie zu kriegen!

Sorgen Sie also dafür, dass Sie sich ein Netzwerk aufbauen. Schlüsselpersonen, die Sie auf dem Laufenden halten, was im Unternehmen passiert. Ihre Spione. Ihr Frühwarnsystem. Das hat mehrere Vorteile:

  • Sie hören rechtzeitig von sich aufbauenden Gefahren, bevor sie zur Bedrohung für Sie werden.

  • Sie sind informiert, wer Freund und wer Feind für Sie ist.

  • Sie können Ihre Kontakte gezielt nutzen, um Informationen zu verbreiten.

Denken Sie daran: je mehr Sie vorhersehen, desto seltener sind Sie überrascht. Es braucht also kein Universitäts-Diplom, um zu wissen, dass sich einige beim ersten Misserfolg von Jogi Löw förmlich das Maul zerreißen.

Denken Sie an sich

Diese Spielregeln mögen Ihnen vielleicht nicht gefallen. Aber so läuft nun mal das Spiel. Entweder nehmen Sie sich diese Regeln zu Herzen. Oder Sie versuchen sie zu verändern (viel Erfolg!).

Teil des Spiels ist auch: Sie schulden nur sich selbst und Ihrer Familie Loyalität! Beherzigen Sie dies – und so manche Entscheidung wird Ihnen im täglichen Überlebenskampf leichter fallen. Bedenken Sie jedoch, dass Sie diese Einstellung am besten für sich behalten – und nach außen das Gegenteil leben.

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WORUM ES GEHT

Lassen Sie uns das Stärkste unternehmen, was uns möglich ist: Gegenwart machen. Um beruflich wie privat wirkungsvoll zu sein und ein erfülltes Leben zu führen. Im Blog finden Sie dazu geistige Reibungsfläche. Viel Freude beim Lesen.


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