MUTMENSCHEN
Andre Eckholt
André Eckholt führt Hettich India von Mumbai aus – Verantwortung für rund 65 Länder, etwa 2.000 Mitarbeiter und Märkte von Indien über Middle East bis Afrika. Was 2013 mit dem Aufbau der ersten Fabrik in Vadodara begann, ist heute eine Führungsaufgabe in einem Land, das sich gerade neu erfindet: Zustimmungswerte für Modi um 70 Prozent, rund 65 Prozent der Bevölkerung unter 35, eine Wirtschaft mit globalem Top-3-Anspruch. Wir sprechen über Aufbruch, Stolz und Leistungswillen – und über die unbequeme Frage, warum die Stimmung dort eine andere ist als bei uns. Ein Gespräch in einem Land, das nicht wartet.
Peter Holzer im Gespräch mit Andre Eckholt
Geschäftsführer von Hettich Indien
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„KLARHEIT VOR HARMONIE“ – WIE ANDRÉ ECKHOLT HETTICH INDIA FÜHRT UND IN INDIEN AUFBRUCH, WETTBEWERB UND VERTRAUEN ERLEBT
Was kann Deutschland von Indien lernen – über Führung, Leistung, Stolz und Zuversicht?
In dieser Episode von Mut-Menschen spreche ich mit André Eckholt, Geschäftsführer von Hettich India. André lebt in Mumbai, verantwortet rund 65 Länder von Afrika über Middle East bis SAARC und führt etwa 2.000 Mitarbeiter.
2013 kam er zum ersten Mal nach Indien. Sein Auftrag: in Vadodara die erste indische Fabrik der Hettich-Gruppe aufbauen – auf der grünen Wiese. Heute erlebt er ein Land im Aufbruch: 1,4 Milliarden Menschen, junge Talente, enormer Wettbewerb, viel Improvisation – und ein Selbstverständnis, das in Deutschland oft fehlt.
Wir sprechen über Führung in Indien, deutsche Gründlichkeit, indische Improvisationskraft und die Frage, warum Vertrauen im Geschäftsleben manchmal wichtiger ist als jede Checkliste. André erzählt, warum Gastfreundschaft in Indien kein Klischee ist, wie sich das Land seit 2013 verändert hat und was Viksit Bharat 2047 mit dem Mindset einer ganzen Nation zu tun hat.
Es geht um Klarheit vor Harmonie. Um Streitkultur in einer Top-down-Kultur. Um Leistung, Fluktuation, Selbstführung und Familie in Mumbai. Und um den Blick eines deutschen Managers, der seit zwölf Jahren im Ausland lebt – und Deutschland aus der Distanz klarer sieht.
Themen:
Indien im Aufbruch: Was sich zwischen 2013 und heute verändert hat
Viksit Bharat 2047: Warum Stolz und Zuversicht ein Land antreiben können
Deutsche Gründlichkeit trifft indische Improvisation: Was beim Fabrikaufbau in Vadodara wirklich zählt
1,4 Milliarden Menschen im Wettbewerb: Warum Leistung in Indien existenzieller ist als in Deutschland
Welcoming Culture: Warum Gastfreundschaft in Indien gelebter Alltag ist
Klarheit vor Harmonie: Wie André Streitkultur in einer Top-down-Kultur aufbaut
Rigoros, aber nicht rücksichtslos: Was konsequente Führung bedeutet
Familie in Mumbai: Kinder, internationale Schule und Leben in einer 25-Millionen-Metropole
Selbstführung bei 120 bis 130 Flügen im Jahr: Sport, Kickboxen und mentale Stärke
Deutschland aus der Distanz: Warum uns mehr Stolz, Zuversicht und Wille zum großen Ganzen guttun würden
Andre Eckholt
Geschäftsführer von Hettich Indien
André Eckholt verfügt über mehr als 16 Jahre Erfahrung in internationalen Märkten. Heute verantwortet er das Geschäft von Hettich in Indien, Middle East, Afrika und SAARC.
Dabei setzt er auf starke Teams, klare Führung und nachhaltigen Erfolg – mit dem Ziel, Chancen zu schaffen, Herausforderungen zu lösen und tragfähige Grundlagen für die Zukunft zu bauen.
Niklas Köllner
Er wird „König der Klobürsten" genannt – und trägt den Titel mit Stolz. Niklas Köllner führt Wenko mit seinem Bruder in dritter Generation: 6.000 Produkte, 78 Länder, 400 Neuheiten pro Jahr. Kein Konzern, sondern Mittelstand mit Haltung. Wir sprechen über den Mut, jedes Jahr neu in die Zukunft zu investieren, ohne das Ergebnis zu kennen. Über Bürokratie, die Stärke bestraft. Über Billiganbieter, die mit gesundheitlich bedenklichen Produkten den Markt fluten. Und über eine Leistungskultur, die er einfordert – weil er überzeugt ist: Wer aufhört zu fordern, verliert nicht nur Umsatz, sondern sich selbst.
Peter Holzer im Gespräch mit Niklas Köllner
Unternehmer und Geschäftsführer von WENKO
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„König der Klobürsten" – Wie ein Mittelständler mit 6.000 Produkten, Mut zur Innovation und klarer Haltung gegen Zeitgeist, Bürokratie und Billig-Mentalität kämpft
Was steckt hinter einem Unternehmen, das in fast jedem deutschen Haushalt vertreten ist – aber kaum jemand kennt?
In dieser Episode spreche ich mit Niklas Köllner. König der Klobürsten, wie das Handelsblatt ihn nannte. Dritte Generation. Mitinhaber und Geschäftsführer von Wenko – einem der innovativsten Mittelständler Europas.
Niklas hat mit seinem Bruder die Führung des Familienunternehmens übernommen und den Umsatz mehr als zweieinhalbfacht. Und trotzdem steht er gerade vor den härtesten Jahren: Kaufzurückhaltung, EU-Bürokratie auf Rekordhoch, Billiganbieter aus Fernost, die mit subventionierten Preisen und gesundheitlich bedenklichen Produkten den Markt fluten.
Wir sprechen über Innovation als Mut-Akt – 400 neue Produkte pro Jahr, ohne zu wissen, ob sie sich rechnen. Über eine Unternehmenskultur ohne politische Spielchen. Und über die unbequeme Frage, warum Leistungsbereitschaft in Deutschland gerade unter Druck gerät – und was wir dagegen tun können.
Themen:
Vom Familienunternehmen zur Europäischen Innovationsmaschine: Wie Wenko 2023 die Nummer 4 der Schutzrechtsanmelder in Europa wurde
Dritte Generation ohne Schongang: Wie Niklas und sein Bruder das Unternehmen neu aufgestellt haben
EU-Bürokratie als Kostentreiber: 7 Monate Arbeit – wegen einer neuen Verpackungsverordnung
Temu, Shein & Co.: Warum Billigprodukte aus Fernost nicht nur den Geldbeutel, sondern auch die Gesundheit betreffen
Nachhaltigkeit vs. Realität: Wenn der Verbraucher zwar grün denkt, aber günstig kauft
Unternehmenskultur mit Klartext: Kein Taktieren, kein Schweigen – und was das mit Führung zu tun hat
Leistungssinn und Zeitgeist: Warum Wettbewerb kein schmutziges Wort ist
Mut zur Haltung: Was Deutschland braucht, um bei KI nicht wieder den Anschluss zu verpassen
Energie und Resilienz: Warum Niklas täglich um 4:50 Uhr aufsteht – und was das Buch „Outlive" damit zu tun hat
Niklas Köllner
Unternehmer und Geschäftsführer von Wenko
Niklas Köllner führt gemeinsam mit seinem Bruder das Familienunternehmen Wenko in dritter Generation. Über 6.000 Produkte, 78 Länder, knapp 470 Mitarbeiter.
Er steht für Klartext, Leistungskultur und den Mut, auch in schwierigen Zeiten in die Zukunft zu investieren.
Sein Blick auf Unternehmertum, Führung und Deutschland ist ungeschminkt – und genau deshalb hörenswert.
Homepage WENKO: https://www.wenko.com/de/
Ansgar Wessling
Was passiert, wenn ein Leben voller Leistung plötzlich innehält?Ansgar Wessling ist Olympiasieger im Ruder-Achter und Unternehmer. Ein Schlaganfall stellte plötzlich alles infrage. Wir sprechen über mentale Stärke, Entscheidungen unter Druck und Verantwortung für sich selbst. Und darüber, warum Aufhören manchmal kein Scheitern ist, sondern Konsequenz.
Peter Holzer im Gespräch mit Ansgar Wessling
Unternehmer und Olympiasieger im Ruder-Achter
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Olympiasieg, Unternehmertum und die Kunst, rechtzeitig loszulassen
Was passiert, wenn ein Leben voller Leistung plötzlich innehält?
In dieser Episode spreche ich mit Ansgar Wessling.
Olympiasieger im Ruder-Achter. Unternehmer mit zwölf Filialen. Ein Schlaganfall, der alles infrage stellte.
Ansgar hat erlebt, wie nah Erfolg, Verletzlichkeit und Neubeginn beieinanderliegen. Wir sprechen über mentale Stärke und Disziplin – nicht als Durchhalteparolen, sondern als Fähigkeit, unter Druck klare Entscheidungen zu treffen. Im Team. Im Unternehmen. Und im eigenen Leben.
Es geht um Verantwortung für sich selbst. Und um die Frage, warum Aufhören manchmal kein Scheitern ist, sondern Konsequenz. Und warum der dritte Lebensabschnitt kein Ausklang sein muss, sondern ein neuer Anfang.
Themen:
Olympiasieger im Rudern über mentale Stärke, Leistungsdruck und Teamführung
Vom Spitzensport ins Unternehmertum: Parallelen zwischen Achterboot und Organisation
Führung unter Druck: Entscheidungen treffen, wenn es keine perfekte Option gibt
Disziplin jenseits von Durchhalten: Wann Konsequenz wichtiger ist als Härte
Unternehmerische Verantwortung und der bewusste Ausstieg aus dem operativen Geschäft
Der dritte Lebensabschnitt: Identität, Sinn und Neuausrichtung nach der Leistungskarriere
Umgang mit Rückschlägen, Unfall, Krise und persönlichem Bruch
Warum Aufhören kein Scheitern ist – sondern strategische Klarheit
Leistung, Erfolg und Verletzlichkeit aus Sicht eines Olympiasiegers und Unternehmers
Ansgar Wessling
Unternehmer und Olympiasieger
Ansgar Wessling ist Olympiasieger im Ruder-Achter und langjähriger Unternehmer.
Er hat Leistungssport und Unternehmertum auf höchstem Niveau erlebt – ebenso Brüche und Neuanfänge.
Sein Blick auf Leistung, Führung und Loslassen ist klar, unromantisch und menschlich.
Simal „Schimmy“ Yilmaz
Ein Gastarbeiterkind übernimmt ein Traditionsunternehmen, verschuldet sich gegen jeden Rat – und baut Kraftgeräte „Made in Germany“, während die Branche längst ins Ausland abwandert. Warum tut man sich das an? Simal Yilmaz hat eine klare Antwort: Haltung schlägt Bequemlichkeit. Ein Gespräch über Entscheidungen, die manchmal weh tun – und ein erfülltes Leben, das nicht auf Sicherheit optimiert ist.
Peter Holzer im Gespräch mit Simal „Schimmy“ Yilmaz
Inhaber von Gym80
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Vom Türsteher zum Unternehmer: Wie Simal Yilmaz Gym80 gegen jeden Rat übernommen hat.
Simal Yilmaz kam als Kind einer Gastarbeiterfamilie nach Deutschland. Sein Weg war alles andere als geradlinig: Leistungssport, Türsteher, Bodyguard – und schließlich eine Entscheidung, von der ihm fast alle abrieten.
Er übernahm Gym80, ein Traditionsunternehmen aus dem Ruhrpott, das seit 1980 Kraftgeräte „Made in Germany“ produziert. Gegen den Rat vieler Experten verschuldete er sich bewusst, hielt am Standort Deutschland fest und widersetzte sich Bequemlichkeit, Mittelmaß und dem Ruf nach einfachen Lösungen.
In diesem Gespräch geht es nicht um Erfolg im klassischen Sinn. Sondern um Haltung. Um Verantwortung, die man nicht delegieren kann. Um Stolz, Führung – und warum Produkte eine Seele haben können, wenn Menschen bereit sind, alles zu geben.
Ein ehrliches Gespräch über das, was es kostet, den eigenen Weg zu gehen. Und wie erfüllend es ist, sein Leben selbstbestimmt und leistungsorientiert zu gestalten.
Themen:
Entscheidung treffen, obwohl fast alle abraten
Vom Türsteher und Bodyguard zum Unternehmer
Persönliche Verschuldung als bewusste Entscheidung
Produktion in Deutschland – trotz Kosten und schwierigen Rahmenbedingungen
Haltung statt Bequemlichkeit
Führung, Verantwortung und Konsequenz
Herkunft, Stolz und Werte
Warum Produkte eine Seele haben können
Simal Yilmaz (li.) mit Peter Holzer
Simal Yilmaz
Inhaber von Gym80
Simal Yilmaz ist keiner, der den leichten Weg sucht. Er ist Leistungssportler, Industriemechaniker und Unternehmer – in dieser Reihenfolge. Seit über drei Jahrzehnten steht er bei Gym80 zuerst an der Maschine, dann in der Produktion, später in der Geschäftsleitung und heute als Inhaber an der Spitze. Er kennt sein Geschäft nicht aus Präsentationen, sondern aus Metallspänen und Entscheidungen mit echtem Preis.
Yilmaz hat früh verstanden, dass Führung bedeutet, Verantwortung zu übernehmen statt Ausreden zu produzieren. Deshalb hält er an Qualität, Fertigungstiefe und Standort fest, auch wenn es betriebswirtschaftlich manchmal unbequem ist. Er glaubt an das, was man baut – und an die Menschen, die es bauen.
Er verkörpert eine Haltung, die in Deutschland selten geworden ist: nicht jammern, sondern machen. Nicht optimieren für die nächste Quartalszahl, sondern für Substanz, Stolz und Wirkung. Und genau deshalb ist er interessant – nicht wegen seines Erfolgs, sondern wegen seiner Konsequenz.
Jan-Hendrik Goldbeck
Jan-Hendrik Goldbeck spricht über Unternehmertum ohne Ausreden, Leistung ohne Pathos und Verantwortung, die nicht im Papierkorb landet. Bei GOLDBECK – mit über 13.000 Mitarbeitern, über 100 Standorten in Europa und einer Gesamtleistung von 6,3 Mrd. Euro – geht es längst nicht nur um Bauen, sondern um Zukunft gestalten. Wer wissen will, warum Deutschland mehr Macher und weniger Zauderer braucht – und wie man das im Alltag lebt – hört hier richtig.
Peter Holzer im Gespräch mit Jan-Hendrik Goldbeck
Inhaber und Co-CEO von GOLDBECK
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Warum Mut, Leistung und klare Werte heute wichtiger sind denn je.
Jan-Hendrik Goldbeck ist Geschäftsführender Gesellschafter von Goldbeck, einem der erfolgreichsten Bauunternehmen Europas. Mehr als 13.000 Mitarbeiter realisieren rund 500 Projekte pro Jahr mit einer Gesamtleistung von 6,3 Mrd. Euro im Geschäftsjahr 2024/25.
Wir tauchen ein in Themen wie Mut im Unternehmertum, die Kraft klarer Werte, Leistung als Haltung statt Floskel, Verantwortung für Mitarbeiter und Standort, und die Frage, wie Deutschland wieder in den Zukunftsmodus kommt.
Es geht um Tempo statt Zaudern, konstruktive Streitkultur statt Meckern, echte Zusammenarbeit und den Willen, Dinge zu bauen statt zu beklagen.
Ein Gespräch mit Blick nach vorn. Klar. Direkt. Mit Lust auf Zukunft.
Ein paar Eckpunkte aus unserem Gespräch:
Motivation für den Job
Mut als Grundstoff des Unternehmertums
Freundlichkeit und Offenheit als Türöffner für Erfolg.
Werte im Unternehmen: Vertrauen, Verantwortung, Leistung, Menschlichkeit, Pioniergeist
Warum Leistung nicht „stets bemüht“ bedeutet
Teamgeist: von Kollegialität zu Kameradschaft
Klartext in Führung und Konsequenz in Entscheidungen
Bürokratie abbauen, Verantwortung stärken, Tempo gewinnen
Unternehmertum als Dienst an Gesellschaft und Zukunft
Erfolg als tägliche Aufgabe, nicht als vergangener Ruhm
Hoffnung durch Gestaltungskraft und Zusammenhalt
Jan-Hendrik Goldbeck
Co-CEO von GOLDBECK
Jan-Hendrik Goldbeck denkt unternehmerisch nach vorn. Er will Arbeitsräume schaffen, in denen Menschen gern Leistung bringen und Zukunft gestalten. Er liebt den Blick über den Tellerrand, sucht Austausch mit Wirtschaft und Politik und bringt dabei Realitätssinn, Humor und Optimismus mit.
Bürokratie und Stillstand nerven ihn. Er setzt auf echte Lösungen für echte Probleme mit den Technologien von morgen. Als überzeugter Europäer verbindet er Perspektiven und Ideen über Ländergrenzen hinweg.
Getragen wird seine Haltung durch das Lieblingsgedicht seines Vaters von Fontane: „Du wirst es nie zu Tücht‘gem bringen – bei Deines Grames Träumereien – die Tränen lassen nichts gelingen: Wer schaffen will muss fröhlich sein!“
Robert Dahl
Robert Dahl trägt eine Erdbeere auf dem Oberarm – und in seinem Herzen. Was mit einem Hofladen und ein paar Erdbeerfeldern begann, ist heute ein Unternehmen mit über 200 Millionen Euro Umsatz und Ambitionen bis nach Kalifornien. Doch hinter der Erfolgsgeschichte steckt mehr: Werte, die aus Frust entstanden. Entscheidungen in 60 Sekunden. Der Mut, hochprofitable Produkte zu streichen, wenn sie nicht ins Bild passen. Und die Überzeugung, dass Klarheit wichtiger ist als Bequemlichkeit. Ein Gespräch über Naivität, Ehrgeiz, Krisen – und die Kraft, ein ganzes Unternehmen nach den eigenen Regeln zu formen.
Peter Holzer im Gespräch mit Robert Dahl
Inhaber von Karls Erdbeerhöfen und Erlebnisdörfern
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Warum Robert Dahl Werte lebt, Geld liebt – und Kalifornien erobern will.
Robert Dahl trägt eine Erdbeere auf dem Oberarm – und in seinem Herzen. Was mit einem Hofladen und ein paar Erdbeerfeldern begann, ist heute ein Unternehmen mit über 200 Millionen Euro Umsatz und Ambitionen bis nach Kalifornien.
Doch hinter der Erfolgsgeschichte steckt mehr: Werte, die aus Frust entstanden. Entscheidungen in 60 Sekunden. Der Mut, hochprofitable Produkte zu streichen, wenn sie nicht ins Bild passen. Und die Überzeugung, dass Klarheit wichtiger ist als Bequemlichkeit. Ein Gespräch über Naivität, Ehrgeiz, Krisen – und die Kraft, ein ganzes Unternehmen nach den eigenen Regeln zu formen.
Ein paar Eckpunkte aus unserem Gespräch:
Anfänge & Naivität: Vom Spätentwickler zum Erdbeer-Unternehmer – und wie ein handgeschriebener Brief des Vaters den entscheidenden Impuls gab.
Werte & Klarheit: Von Frust zu Leitplanken – warum „Es muss dem Fisch schmecken, nicht dem Angler“ zum Wendepunkt wurde, weshalb Karls lieber profitable Produkte aussortiert, und wie das Motto „Wir wollen bergeweise Geld verdienen“ dazugehört.
Führung & Entscheidungen: Entscheidungen in 60 Sekunden, Ehrgeiz statt Schwurbelphasen, das Gegenteil beweisen, wenn jemand sagt „geht nicht“, und weshalb Detailtiefe oft mehr bringt als Distanz.
Wachstum & Zukunft: Die Mission 2035 („niemand in Deutschland weiter als 60 Minuten bis zu einem Karls Erlebnisdorf“), Expansion nach Kalifornien und was das einem Big Hairy Monster zu tun hat.
Mensch & Unternehmer: Wie Robert mit Krisen und historischen Schatten umgeht, warum Sorgen nicht allen guttun, welche Rolle Briefe in seiner Ehe spielen – und weshalb klassische Work-Life-Balance nicht sein Weg ist.
Robert Dahl
Erdbeer-Lover
Andy Holzer ("Blind Climber")
Er sieht nichts – und hat doch mehr gesehen als die meisten von uns. Andy Holzer ist von Geburt an blind – und hat trotzdem die höchsten Gipfel der Welt bestiegen, darunter den Mount Everest. In dieser Folge erzählt er, warum Mut nicht vom Sehen abhängt, wie man mit innerer Klarheit scheinbar Unmögliches schafft – und was wirklich zählt, wenn der letzte Schwung entscheidet.
Peter Holzer im Gespräch mit Andy Holzer
«Blind Climber»
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Blind auf die höchsten Gipfel der Welt
Andy Holzer ist ein Mann, der auf den ersten Blick als „blind“ gilt, aber mit einer Klarheit durchs Leben geht, die ihresgleichen sucht.
Andy ist der erste blinde Mensch, der über die Nordroute den Mount Everest bestiegen hat – und er hat alle sieben höchsten Gipfel der Kontinente bezwungen. Doch was ihn wirklich außergewöhnlich macht, ist nicht seine körperliche Leistung, sondern seine Haltung zum Leben.
Ein paar Eckpunkte aus unserem Gespräch:
Wie ihn seine Eltern nicht als Blinden, sondern als „sehenden Menschen“ erzogen haben
Warum Barrierefreiheit für ihn kein Gesetzesthema ist, sondern Selbstverantwortung
Wie er als Kind Fahrrad fuhr – ohne Augenlicht
Den Wert von Scheitern, Schmerz und dem bewussten Fallen über die Kellertreppe
Seine tiefsten emotionalen Krisen – vom Tod des Vaters während der Everest-Besteigung bis zur persönlichen Trennung
Warum unsere Gesellschaft „verblödet“ und wie jeder einzelne trotzdem mutig seinen Weg gehen kann
Wie er lebt, liebt, kämpft – und warum der letzte Schwung der wichtigste ist
Warum Chefs dringend wieder mutiger werden müssen
Es geht um eine unbequeme Wahrheit: Viele Führungskräfte haben in der Dauerkrise den Mut verloren – und damit ihre Wirksamkeit. Viel zu oft erlebe ich im Alltag mutlose Führung: Klartext wird vermieden, notwendige Entscheidungen vor sich hergeschoben. Doch Mut ist heute keine Option mehr, sondern Voraussetzung für gesunde, handlungsfähige Unternehmen. Was bedeutet das konkret?
Warum Chefs dringend wieder mutiger werden müssen – und viele daran scheitern
Führung heute braucht Mut – doch viele Chefs ducken sich vor Verantwortung. Das schadet Unternehmen, Teams und der eigenen Karriere.
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In dieser Solo-Folge von Mutmenschen spreche ich über meinen aktuellen Gastbeitrag im FOCUS. Es geht um eine unbequeme Wahrheit: Viele Führungskräfte haben in der Dauerkrise den Mut verloren – und damit ihre Wirksamkeit.
Mut ist heute keine Option mehr, sondern Voraussetzung für gesunde, handlungsfähige Unternehmen. Doch was bedeutet das konkret?
Ich spreche unter anderem über:
Warum Führung heute mehr ist als Management von Unsicherheit
Die Angst vieler Chefs, durch Klarheit „Unruhe zu stiften“
Wie Konfliktvermeidung langfristig Vertrauen zerstört
Warum Mittelmaß keine Strategie ist – sondern eine Entscheidung
Fünf konkrete Schritte zu mutigerer Führung
Und: Warum Beliebtheit nie das Ziel guter Führung sein darf
MEHR DAZU?
Hier gibt es eine Leseprobe zu meinem Buch “Aufstand der Leistungsträger”.
Dr. Dominik Benner
Nach dem plötzlichen Tod seines Vaters verließ Dominik Benner seinen Karrierepfad im Konzern und hat die Führung des traditionsreichen Familienunternehmens übernommen. So wechselte er aus der Welt der Immobilien in den lokalen Schuhhandel. Das war für den wachen Geist jedoch zu wenig. Und so entwickelte er daraus ein beeindruckendes Digitalunternehmen. Mit der Platform Group betreibt er heute Plattformen für den Handel in 25 Branchen, beschäftigt über 1.200 Mitarbeiter und ist an der Börse gelistet.
Peter Holzer im Gespräch mit Dr. Dominik Benner
CEO der Platform Group AG / Benner Holding
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Wie ein Immobilien-Manager aus einem lokalen Schuhgeschäft ein börsennotiertes Digitalunternehmen machte
Nach dem plötzlichen Tod seines Vaters verließ Dominik Benner seinen Karrierepfad im Konzern und hat die Führung des traditionsreichen Familienunternehmens übernommen. So wechselte er aus der Welt der Immobilien in den lokalen Schuhhandel. Das war für den wachen Geist jedoch zu wenig. Und so entwickelte er daraus ein beeindruckendes Digitalunternehmen. Mit der Platform Group betreibt er heute Plattformen für den Handel in 25 Branchen, beschäftigt über 1.200 Mitarbeiter und ist an der Börse gelistet.
Ein paar Eckpunkte aus unserem Gespräch:
Sein Weg vom Immobilienmanager zum Plattform-Unternehmer
Warum er seit Jahren keinen richtigen Urlaub macht
Die Herausforderungen und Fallstricke bei der Unternehmensnachfolge
Seinen kritischen Blick auf den Wirtschaftsstandort Deutschland – und welche Schlüsse er als Investor daraus zieht
Die Rolle von Beiräten und wie sie echte Impulsgeber sein können
Warum Mut zur Transformation und strategische Weitsicht untrennbar verbunden sind
Wie man in nur sechs Tagen ein Buch schreibt – und damit einen Spiegel-Bestseller landet
Um 2 Uhr nachts klopft es an Deine Tür
Wie frei ist die Meinungsäußerung in unserem Land wirklich? Wer konservative Positionen vertritt, wird oft vorschnell diffamiert, während eine laute linke Minderheit vorgibt, was gesagt werden darf. Der offene Diskurs wird verdrängt – kritische Stimmen sollen verstummen. Doch genau jetzt braucht es Mut: für einen Aufstand der Leistungsträger, für Freiheit und Wohlstand.
Um 2 Uhr nachts klopft es an Deine Tür…
Hörprobe aus meinem aktuellen Buch “Aufstand der Leistungsträger”
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Warum wir jetzt mutig für Freiheit und Wohlstand die Stimme erheben müssen
Wie steht es wirklich um die Meinungsfreiheit in unserem Land? Offiziell dürfen Sie alles sagen – doch wer konservativ-bürgerliche Positionen vertritt, wird schnell als rechts, rechtsextrem oder gar Nazi diffamiert. Eine lautstarke linke Minderheit bestimmt zunehmend, was „sagbar“ ist – und was nicht.
Es geht längst nicht mehr darum, dass im Diskurs das bessere Argument zählt. Stattdessen erleben wir, wie all jene, die unbequeme Wahrheiten aussprechen, mundtot gemacht werden. Die bürgerliche Mitte? Sie schaut fassungslos zu – und schweigt.
Damit muss Schluss sein. Es ist Zeit für einen Aufstand der Leistungsträger. Wir brauchen Mut, um unsere Stimme für Freiheit und Wohlstand zu erheben.
In dieser Episode stelle ich Ihnen mein aktuelles Buch „Aufstand der Leistungsträger – Warum wir jetzt für Freiheit und Wohlstand kämpfen müssen“ vor und lese den Prolog daraus. Er beginnt so: „Um zwei Uhr nachts klopft es an deine Tür…“
MEHR DAZU?
Hier gibt es eine Leseprobe zu meinem Buch “Aufstand der Leistungsträger”.
Dr. Nikolaus Förster
Nikolaus Förster war angestellter Chefredakteur eines Wirtschaftsmagazins. Als dieses von der Konzernmutter Gruner+Jahr drohte, zerschlagen zu werden, fasste er einen mutigen Entschluss: Er kaufte das Magazin und wurde zum Unternehmer. Aus einer wagemutigen Idee wurde eine Erfolgsgeschichte. Denn er schaffte es, das sterbende Printprodukt in ein lebendiges Unternehmernetzwerk zu verwandeln.
Peter Holzer im Gespräch mit Nikolaus Förster
Geschäftsführer bei impulse.de
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Vom Angestellten zum Unternehmer
In dieser Folge von Mutmenschen spreche ich mit Dr. Nikolaus Förster, Inhaber und Geschäftsführer von impulse.de. Er war angestellter Chefredakteur eines Wirtschaftsmagazins. Als dieses von der Konzernmutter Gruner+Jahr drohte, zerschlagen zu werden, fasste er einen mutigen Entschluss: Er kaufte das Magazin und wurde zum Unternehmer. Aus einer wagemutigen Idee wurde eine Erfolgsgeschichte. Denn er schaffte es, das sterbende Printprodukt in ein lebendiges Unternehmernetzwerk zu verwandeln.
Ein paar Eckpunkte aus unserem Gespräch:
Die Transformation von impulse: vom Magazin zum Netzwerk
Warum Künstliche Intelligenz eine Chance (und keine Bedrohung) für Unternehmer ist
Persönliche Resilienz und die Bedeutung von Fehlern
Warum Unternehmer Mut brauchen – und was sie lähmt
Wie eine klare Vision hilft, Krisen zu überstehen
Warum Wirksamkeit wichtiger ist als kurzfristiger Profit
Goetz Hertz-Eichenrode
Goetz Hertz-Eichenrode ist Sprecher der Geschäftsführung bei Hannover Finanz. Nach dem Generationenwechsel stand er vor der Herausforderung, die Erfolgsgeschichte seines Vaters fortzuschreiben – und gleichzeitig seine ganz eigene Handschrift zu entwickeln. Wir sprechen über den Mut zur Veränderung, über Unternehmer, die heute mehr als Kapital fordern – und über den Reitsport als Schule fürs Leben. Denn Goetz war nicht nur in der Wirtschaft erfolgreich, sondern auch als Springreiter Europameister.
Peter Holzer im Gespräch mit Goetz Hertz-Eichenrode
CEO bei Hannover Finanz
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Mut zur eigenen ära
Goetz Hertz-Eichenrode ist Sprecher der Geschäftsführung bei Hannover Finanz. Nach dem Generationenwechsel stand er vor der Herausforderung, die Erfolgsgeschichte seines Vaters fortzuschreiben und gleichzeitig seine ganz eigene Handschrift zu entwickeln.
Wir sprechen über den Mut zur Veränderung, über Unternehmer, die heute mehr als Kapital fordern – und über den Reitsport als Schule fürs Leben. Denn Goetz war nicht nur in der Wirtschaft erfolgreich, sondern auch als Springreiter Europameister.
Ein Gespräch über Haltung, Loslassen und unternehmerischen Mut – in Zeiten, in denen nichts bleibt, wie es war.
Ein paar Eckpunkte aus unserem Gespräch:
Warum persönlicher Zugang in einer zahlengetriebenen Branche den Unterschied macht
Wie Goetz die „Bürde des Nachfolgers“ in eine neue Erfolgsära überführt hat
Was Unternehmer heute von Investoren erwarten – und umgekehrt
Welche Parallelen es zwischen Profi-Pferdesport und erfolgreicher Unternehmensführung gibt
Wie Goetz mit Unsicherheit umgeht – und was ihm dabei hilft, auf Kurs zu bleiben
Goetz Hertz-Eichenrode
CEO | Hannover Finanz
Goetz ist seit 2009 im Team der Hannover Finanz und Sprecher der Geschäftsführung. Zuvor arbeitete er für die Alpha Beteiligungsgesellschaft, einer europäischen Private-Equity-Gesellschaft. Goetz verfügt über umfangreiche Erfahrungen in den Bereichen Wirtschaftsprüfung und Transaction Services. Er absolvierte sowohl das Steuerberater- als auch das Wirtschaftsprüferexamen. Das Studium der internationalen Betriebswirtschaft (Dipl.-Kfm.) schloss er an der EBS Universität für Wirtschaft und Recht, Oestrich-Winkel, ab.
Privat verbringt Goetz seine Zeit mit seiner Familie und Freunden und treibt leidenschaftlich gerne Sport. Vor seinem Studium war er erfolgreicher Springreiter und zweimaliger deutscher Meister sowie Europa- und Vize-Europameister in der Mannschaft.
Stefan Eishold
Stefan Eishold, Investor und Vorstand von Arcus Capital, hat eine beeindruckende Karriere hinter sich – von der Metro über die Medienbranche bis hin zu Private Equity. In dieser Episode sprechen wir über seinen Werdegang, mutige Entscheidungen und wie er mit Druck und Unsicherheit umgeht. Besonders spannend: Sein Engagement als Laienprediger und warum Glaube, Dankbarkeit und Mut für ihn essenzielle Werte sind – nicht nur im Beruf, sondern auch im Leben. Was treibt ihn an? Wie entscheidet er, in Unternehmen zu investieren? Und warum sind starke Beziehungen wichtiger als reine Zahlen? Ein Gespräch über Erfolg, Krisen und den Mut, neue Wege zu gehen.
Peter Holzer im Gespräch mit Stefan Eishold
CEO bei Arcus Capital
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Ein Private-Equity-Investor als Laienprediger mit Live-Stream auf YouTube
Klingt ungewöhnlich, aber für Stefan Eishold, Vorstand von Arcus Capital, gehen Glaube und Unternehmertum gut zusammen. In dieser Episode sprechen wir über Mut, Krisenbewältigung und warum Werte für ihn der Schlüssel zu Erfolg und Zufriedenheit sind.
Er teilt Einblicke in seinen spannenden Karriereweg – von der Metro über Medienunternehmen bis hin zur Private-Equity-Welt. Wir diskutieren, wie man eine Beteiligungsgesellschaft gründet, warum die Druckindustrie trotz Digitalisierung noch eine attraktive Investition sein kann und was wirklich wichtig ist, um erfolgreich und erfüllt zu sein.
Ein paar Eckpunkte aus unserem Gespräch:
Warum Stefan als Unternehmer den Glauben als wichtigen Gegenpol zu Leistung und Ergebnissen sieht
Wie er als Laienprediger Gottesdienste leitet – inklusive Live-Streams auf YouTube
Wieso Mut, Zuversicht und Dankbarkeit essenziell für seinen Lebensweg sind
Warum Wahrnehmung und Fakten oft auseinanderklaffen, wenn es um Unsicherheit geht
Harvard vs. EBS: Was unterscheidet die Alumni-Netzwerke wirklich?
Welche Rolle Beziehungen für Erfolg spielen – und wie man sie richtig pflegt
Wie man eine Private-Equity-Gesellschaft gründet und Kapital einwirbt
Warum Arcus Capital bewusst auf nachhaltiges Wachstum statt kurzfristige Exits setzt
Wie sich die Druckindustrie transformiert und weiterhin lukrativ bleibt
Was Work-Life-Balance wirklich bedeutet und warum Erfolg nicht ohne Einsatz kommt
Stefan Eishold
CEO bei Arcus Capital
Stefan Eishold ist seit 2005 im Vorstand der ARCUS Capital AG. Von 2009 bis 2013 war er CEO der _wige MEDIA AG, einem börsennotierten Medienunternehmen. Zwischen 2000 und 2007 war er CEO und später Aufsichtsratsvorsitzender der MME Moviement AG. Davor arbeitete er als Geschäftsführer des Metropolitan Zuges, Assistent des CEO der Metro AG und Geschäftsführer einer Horten Filiale. Zudem war er im Corporate Development bei der Metallgesellschaft AG sowie als Berater bei L.E.K. Consulting tätig.
Stefan Eishold studierte Betriebswirtschaft an der European Business School (EBS) in Oestrich Winkel und er hat einen MBA der Harvard Business School. Er ist Präsident der HBS Foundation of Germany.
Steffen Szeidl
Drees & Sommer hat über 6.000 Mitarbeiter, erwirtschaftet 900 Mio. Umsatz (2023) und ist ein besonderes Unternehmen. Denn 40 Partner und über 100 Associated Partner sind unternehmerisch an der Firma beteiligt. Führung funktioniert dort nicht top-down; es geht nur miteinander. Und das ist gut so: Denn die Gegenwart stellt uns vor große Herausforderungen, die wir nur durch intelligente Kooperation lösen werden. Der CEO Steffen Szeidl hat allen Grund, mit Zuversicht in die Zukunft zu blicken.
Peter Holzer im Gespräch mit Steffen Szeidl
CEO bei Drees & Sommer
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Mit Zuversicht in die Zukunft
Steffen Szeidl wurde mit 34 Jahren in den Vorstand von Drees & Sommer berufen. Die international tätige Beratung für den Bau- und Immobiliensektor erwirtschaftete im Jahr 2023 einen Umsatz von 900 Mio. Euro. Über 6.000 Mitarbeiter haben zu diesem historischen Erfolgsjahr beigetragen. Und das in einer Zeit, in der die Baubranche alles andere als goldene Jahre erlebt.
Ich begleite Drees & Sommer bereits seit einigen Jahren als Sparringspartner. Dabei habe ich ein Unternehmen kennengelernt, das Charakter hat. Was sich zu Leistung und Erfolg bekennt, ohne seine Menschlichkeit zu verlieren. Mit Steffen schaue ich hinter die Kulissen:
Was ist das Erfolgsgeheimnis von Drees & Sommer?
Geld verdienen und Spitzenleistung: Warum das keine Tabu-Themen sein dürfen.
Wie gelingt Führung, wenn das Unternehmen von 40 Partnern auf Augenhöhe geführt wird?
Woraus schöpft ein CEO als Mensch seine Energie?
Warum lohnt es sich, mit Zuversicht in die Zukunft zu schauen?
Über dies und noch viel mehr spreche ich mit Steffen Szeidl in dieser Episode von Mutmenschen.
Ich wünsche Ihnen gute Inspiration.
Dilar Kisikyol
Box-Weltmeisterin Dilar Kisikyol wurde als Drilling geboren und musste sich von Anfang an durchs Leben boxen. Mit 16 entdeckte sie den Boxsport für sich. Durch das Boxen ist sie selbstbewusster, disziplinierter und ehrgeiziger geworden. Ihren eigenen Weg durchs Leben zu gehen, ist ihr wichtig. Und den geht Dilar auf die Art, wofür ihr Vorname steht: mit einem Feuerherz.
Peter Holzer im Gespräch mit Dilar Kisikyol
Box-Weltmeisterin mit Feuerherz
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Selbstbestimmt leben
Dilar Kisikyol wurde als Drilling geboren und musste sich von Anfang an durchs Leben boxen. Mit 16 entdeckte sie den Boxsport für sich. Durch das Boxen ist sie selbstbewusster, disziplinierter und ehrgeiziger geworden. Ihren eigenen Weg durchs Leben zu gehen, ist ihr wichtig. Und den geht Dilar auf die Art, wofür ihr Vorname steht: mit einem Feuerherz.
Wir sprechen über Mut, Menschlichkeit und das selbstbestimmte Leben. Dabei werden auch immer wieder vermeintliche Banalitäten klar. Zum Beispiel, dass man sich anstrengen muss, wenn man etwas im Leben erreichen will.
Ich freue mich, Dilar kennengelernt zu haben. Sie verkörpert die Werte, die auch mir wichtig sind: Respekt, Freiheit und Fairness. Besonders beeindruckt hat mich, dass sie sich neben ihrer anspruchsvollen Karriere als Profiboxer auch ehrenamtlich engagiert. Ob im Kampf gegen Parkinson oder um jungen Menschen durch den Boxsport mehr Selbstbewusstsein zu vermitteln.
Termin-Empfehlung
Am 08.08.2023 lade ich zu einem Vortragsabend für Unternehmer, Führungskräfte und Menschen, die etwas bewegen wollen, ein. Gastreferenten sind: Dilar Kisikyol und Dr. Werner Wolf (Präsident 1. FC Köln).
Johannes "Johnny" Grasser
Extremsportler Johnny Grasser ist seit Kindestagen an den Rollstuhl gebunden. Das hält ihn jedoch nicht davon ab, den Zuckerhut in Rio de Janeiro zu besteigen. Als optimistischer Sportsgeist setzt Johnny sich immer wieder unvorstellbare Ziele und lässt sich nicht davon abbringen, sein eigenes Ding zu machen.
Peter Holzer im Gespräch mit Johannes “Johnny” Grasser
Extremsportler trotz Rollstuhl
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Selbstbestimmt leben
Johnny ist von Geburt an behindert: Tetraspastik in der schwersten Form. Eigentlich sollte er nicht in der Lage sein, eigenständig zu sitzen, zu stehen oder zu gehen. Aber er ist Chef seines Lebens und schafft Dinge, die eigentlich unmöglich erscheinen. Er springt im Schwimmbad mit dem Rollstuhl von einem siebeneinhalb Meter hohen Turm. Die Mud Masters sind eines der größten Hindernisparcour-Rennen. Hier ist er 16km mitgelaufen. Und im Jahr 2022 kletterte er auf den 400m hohen Zuckerhut in Rio de Janeiro. Sein Buch-Debüt trägt den Titel „Mich bremst niemand aus“.
Zwar wird derzeit überall von Inklusion und Gleichberechtigung gesprochen. Aber als Gesellschaft machen wir es Johnny nicht immer leicht, würdevoll durchs Leben zu kommen. Dennoch: Johnny erhebt nie den moralischen Zeigefinger. Im Gegenteil: Er strotzt vor positivem Lebensmut und lässt sich nicht von seinem Weg abbringen.
Woher er die Motivation nimmt, sein Leben mit Mut und Optimusmus zu leben – und warum sein Buch eigentlich einen viel provokanteren Titel haben sollte – darüber spreche ich mit ihm in dieser Episode von „Mut-Menschen“.
Wie entscheidend das Gefühl von Zugehörigkeit für unser Wohlbefinden ist.
Anders oder normal — wer definiert das eigentlich?
Extremsport machen, obwohl es eigentlich nicht möglich ist.
Selbstmordgedanken sind keine Lösung: Der Weg zurück ins Leben!
Optimismus ist eine Haltung: Aber wie kann man sie aufrecht erhalten?
Andreas Hettich
Als Inhaber der Hettich-Gruppe weiß Andreas Hettich, was es heißt, Unternehmer zu sein: Verantwortung übernehmen. Entscheidungen treffen, aus Fehlern lernen. Das zeichnet nicht nur einen guten Unternehmer aus, sondern gilt für jeden Menschen. Mit Andreas spreche ich über die Herausforderungen in unserer beruflichen und privaten Welt. Dabei diskutieren wir auch die ein oder andere Besonderheit unserer aktuellen gesellschaftspolitischen Lage.
Peter Holzer im Gespräch mit Andreas Hettich
Beiratsvorsitzender der Hettich Gruppe, Investor
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Verantwortung übernehmen
Ob beruflich oder privat: Wir müssen immer wieder Verantwortung übernehmen und Entscheidungen treffen. Andreas Hettich kennt das nur zu gut. Die Entscheidung, damals ins Familienunternehmen einzutreten und die Verantwortung von seinem Vater zu übernehmen. Die Entscheidung, nach 20 Jahren aus der Geschäftsführung auszutreten und die Führung zwei Kollegen zu überlassen. Aber auch die Entscheidung: Was will ich mit meiner Lebenszeit machen? Diese Frage bekam durch einen gesundheitlichen Schicksalsschlag in der engen Familie nochmal eine besondere Bedeutung.
Heute ist Andreas vor allem als Beirat und Investor engagiert. Mit seiner Beteiligungsgesellschaft will er die nächste Generation des German Mittelstand der Familienunternehmen entwickeln und die Digitalisierung der Industrie vorantreiben.
Andreas und ich sprechen im Podcast über die beruflichen, privaten und auch einige gesellschaftspolitische Herausforderungen:
Was zeichnet einen guten Unternehmer aus?
Was bedeutet: Verantwortung übernehmen?
Entscheidungen treffen — aus Fehlern lernen.
Wie kann ein erfülltes Leben gelingen?
Unsere Freiheit — die Erfahrungen während der Corona-Krise — und warum es sich lohnt, für die Freiheit einzutreten.
Tobias Ragge
HRS CEO Tobias Ragge lebt sein Leben “all in”. Mit vollem Herzblut und absoluter Leidenschaft hat er die HRS Group von einem Hotelzimmer-Vermittler zu einem weltweiten Tech-Unternehmen umgebaut. In einem persönlichen Gespräch tauchen wir tief ein, was ihn als Mensch, Unternehmer und Führungspersönlichkeit an- und umtreibt.
Peter Holzer im Gespräch mit Tobias Ragge
Geschäftsführender Gesellschafter der HRS Group
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Lebe das Leben, wie Du es für richtig empfindest
Wir haben nur das eine Leben. Entsprechend lebt Tobias seines “all in”. Mit vollem Herzblut und absoluter Leidenschaft hat er die HRS Group von einem Hotelzimmer-Vermittler zu einem weltweiten Tech-Unternehmen umgebaut.
Wir sprechen in einem persönlichen Gespräch darüber, was ihn als Mensch, Unternehmer und Führungspersönlichkeit an- und umtreibt:
Die Fähigkeiten, Entscheidungen zu treffen — auch und gerade in Unsicherheit
Wie ging es ihm, als er HRS durch die Corona-Katastrophe führte — und die Anzahlt der Mitarbeiter von 1.500 auf 1.000 reduzierten musste?
Der Preis der Verantwortung — und warum er immer auch zu zahlen ist.
Warum Verzicht und Spitzenleistung kein Widerspruch sind, sondern untrennbar zusammengehören.
Woher nimmt er Kraft und Energie, um nachhaltig auf hohem Niveau leisten zu können?
Wolfgang Bosbach
Darf man heute noch sagen, was man denkt? Sollte man das auch? Was rechtlich erlaubt ist, heißt noch lange nicht, dass es sozial ohne Folgen bleibt. Im Zeitalter von Twitter und Shitstorms sollte man sich genau überlegen, was man sagt. Doch ist das richtig, wenn wir den Mund nicht mehr aufmachen, obwohl wir es eigentlich lieber täten? Nein, auf keinen Fall. Mit Wolfgang Bosbach spreche ich über Meinungsfreiheit und Streitkultur. Themen mit inhaltlicher Reibungsfläche haben wir in Zeiten wie diesen mehr als genug.
Peter Holzer im Gespräch mit Wolfgang Bosbach
Politiker (ehem. Mitglied des Deutschen Bundestages), Rechtsanwalt
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Mut zur Meinungsfreiheit
Die Bild hat ihn als Kult-Politiker bezeichnet. Kein Wunder: Denn auch nach dem Ende seiner 23-jährigen Politiker-Laufbahn als Mitglied des Deutschen Bundestags, ist Wolfgang Bosbach nach wie vor voll im Einsatz.
Ob Talk-Shows, Interviews oder Vorträge — Bosbach ist gefragter Gesprächspartner. Aus meiner Sicht liegt das mit daran, dass er sich traut, Stellung zu beziehen. Er hat eine klare Meinung zu vielen Themen — und äußert diese. Auch, wenn er damit hier und da aneckt.
Und so spreche ich mit ihm in dieser Episode von “Mut-Menschen” über die Meinungsfreiheit:
Darf man heute noch sagen, was man denkt? Sollte man das auch?
Wie gehen wir als Gesellschaft am besten mit dem “Clash of Cultures” um?
Unsitte Gendersprache
Respektvoller Umgang mit Konflikten und Meinungsverschiedenheiten
Bedeutung der Wahrheit — und warum es so schmerzhaft ist, sie auszusprechen.
Roland Gumpert
Der ehem. Audi-Vorstand Roland Gumpert hatte damals den Quattro-Antrieb in die Straßenlimousinen geholt. Heute beweist er wieder seinen Pioniergeist und hat »Nathalie« entwickelt: einen Supersportwagen, der mit Methanol betrieben wird. Doch das ist nur ein „Gimmick“, um in unserer lauten Welt Aufmerksamkeit zu bekommen. Mit seinem Team arbeitet er eigentlich daran, den Straßentransport CO2-neutral zu bekommen. Die Vorteile seiner Methanol-Lösung sind verblüffend: Tanken in wenigen Minuten. Keine Reichweitenlimitierung. Verwendung bestehender Infrastruktur. Ein E-Auto, das den Weg in die CO2-neutrale Zukunft ebnet?
Peter Holzer im Gespräch mit Roland Gumpert
Geschäftsführer des Sportwagenherstellers Gumpert Aiways Automobile aus Ingolstadt
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Tanken statt laden — Das bessere E-Auto fährt mit Methanol.
Das Leben in der heutigen Zeit ist ganz schön verzwickt. Auf der einen Seite lauert der Klimawandel mit all seinen prognostizierten Folgen. Auf der anderen Seite wünschen wir uns mobile Freiheit — und die ermöglicht uns vor allem das Auto. Doch das trägt mit seinem CO2-Ausstoß dazu bei, dass der Klimawandel verschärft wird.
Als grüne Lösung wird aktuell das E-Auto angeboten. Doch wer damit in den Urlaub fahren will, plant nicht, am Urlaubsziel anzukommen, sondern wie er von E-Ladesäule zu E-Ladesäule kommt. Roland Gumpert ist überzeugt, dass die Zeit dieser Art des E-Autos erst noch kommen wird. Bis die Technik soweit ist, brauchen wir andere Lösungen.
Doch Gumpert fordert nicht nur. Er liefert auch. Und so hat er mit der Methanol-Brennstoffzelle eine technische Alternative geschaffen, die zu schön klingt um wahr zu sein:
Jede Tankstelle kann mit einmaligen Kosten von rund 1.500 Euro pro Zapfsäule auf Methanol umrüsten.
Das Tanken geht genauso schnell wie beim gewohnten Benzin- oder Diesel-Auto.
Das Methanol kann — beispielsweise durch Windkraft — ökologisch hergestellt werden. Das Fahren mit der Brennstoffzelle ist dann CO2-neutral.
Die Reichweite des Methanol-Autos sind vergleichbar weit mit Benzinern / Dieseln.
Gumpert hat sowohl einen Smart umgerüstet. Als auch einen Super-Sportwagen gebaut. Aktuell ist er mit seinem 25-köpfigen Team dabei, Transporter und LKWs mit der klimafreundlichen Technologie auszustatten.
Mit 77 Jahren ist Gumpert alles andere als im Ruhestand. Voller Elan und Motivation kämpft er dafür, dass sich das Gute endlich durchsetzt. Leider funktioniert das in unserer Welt nicht von alleine. Sondern braucht Beharrlichkeit, Mut und Motivation. All das verkörpert Roland Gumpert und ist hoffentlich Vorbild für all die Menschen, die ebenfalls durch gute Ideen und tolle Innovationen unsere Zukunft positiv beeinflussen wollen.
Freut Euch auf ein Mut-machendes Gespräch mit Roland Gumpert.
Warum die Zukunft des Autos das E-Auto ist — und das Hybrid-Auto eine Mogelpackung.
Wie das E-Auto mit Methanol-Brennstoffzelle die gleiche mobile Freiheit ermöglicht, wie wir es von Verbrenner-Autos gewohnt sind.
Warum es einen 300 km/h schnellen Supersportwagen braucht, um einer grünen Technologie zum Durchbruch zu verhelfen.
Roland Gumpert
gilt als innovativer und vorausschauender Visionär in der Automobilbranche. 1944 in Bad Ziegenhals im heutigen Polen geboren. 1969, im Anschluss an sein Studium zum Maschinenbauingenieur in Graz, startet er seine Karriere beim Ingolstädter Automobilhersteller Audi.
Karriere und Erfolge bei Audi
Gumpert hat zahlreiche Stationen durchlaufen: Angefangen als Versuchsingenieur und nach mehreren Stationen als leitender Angestellter in der Fahrzeugentwicklung wird Roland Gumpert zum Leiter „Audi Sport und Sonderentwicklung“ bei der Audi AG.
In seiner Laufbahn ist er unter anderem zuständig für den Audi 50, den es heute noch als VW Polo gibt, wird Abteilungsleiter für Bremsen und Achsen, baut das einzige Motorrad von Audi die Z 02, und entwickelt als Projektleiter den allradgetriebenen Geländewagen VW Iltis. Bei dieser Entwicklung hat er die Idee, die allradgetriebenen Achsen auch in einen PKW einzubauen und kreiert somit den Quattro Antrieb von Audi.
Als Versuchsingenieur überredet er Ferdinand Piech an der Rallye Paris Dakar teilnehmen zu dürfen und belegt mit seinen vier ins Rennen gegangenen Iltis Fahrzeugen die Plätze 1, 2, 4 und 9 im Gesamtklassement, wobei das Fahrzeug mit der Platznummer 9 von ihm selbst als mit 300Kg beladenes Servicefahrzeug pilotiert wurde. Nach diesem Erfolg ernennt ihn Ferdinand Piech zum Leiter Audi Sport und Sonderentwicklung. Später ergänzt er die Fahrzeugpalette von Audi noch mit dem legendären Sport Quattro.
Unter seiner Leitung gewinnt Audi 25 Rallye Titel und vier Rallye Weltmeisterschaften. Später ist er einer der führenden Köpfe für die Asien Expansion von Audi in China. In Changchun baut er unter anderem die ersten 40 Audi-Händler auf und ist als Vertriebs- und Marketingvorstand des "VW-Audi Joint Venture China" das Gesicht der Marke in Asien.
GUMPERT Apollo ein Meilenstein der Supersportwagengeschichte
Nach mehr als drei Jahrzehnten verlässt Roland Gumpert 2004 die Audi AG, macht sich mit der Gumpert Sportwagenmanufaktur selbstständig und erfüllt sich den Traum einen eigenen Supersportwagen zu bauen – den Apollo.
Der Apollo gilt nach seiner Fertigstellung 2005 als schnellster Sportwagen mit Straßenzulassung seiner Zeit auf der Rennstrecke und bricht mehrere Streckenrekorde. Er ist auf der Rennstrecke schneller als der Bugatti Veyron, Pagani Zonda oder der Ascari A10. Der Apollo, den Gumpert nach dem griechischen Kriegsgott benennt, war ausgestattet mit einem 4.2 Liter V8 Motor mit bis zu 850 PS, versehen mit 2 Turboladern und einem sequentiellem 6-Gang Getriebe.
In den folgenden Jahren entwickelte er verschieden Studien und Concept Cars wie beispielsweise den GUMPERT Tornante, den GUMPERT Explosion oder die Weiterentwicklung des legendären Apollo den Apollo Arrow.
Die Elektroära beginnt
Ab 2016 begann Roland Gumpert sich mit der Entwicklung von Elektrofahrzeugen der neuen Generation zu widmen. Hauptaugenmerk war hierbei die Alltagstauglichkeit von Elektrofahrzeugen und alternativer Energielieferanten direkt im Fahrzeug: „Denn die begrenzte Reichweite und die neu zu erstellende Infrastruktur für die schnell benötigten Energiemengen sind das größte Hindernis für die großflächige Einführung der Elektrofahrzeuge,“ so Roland Gumpert. Im Jahr 2017 wurde die GUMPERT AIWAYS Automobile GmbH in Ingolstadt als Joint Venture mit dem chinesischen Automobilhersteller AIWAYS gegründet an dessen Spitze sein langjähriger Freund FuQiang steht.
2018 wurde die Roland Gumpert Nathalie, das renntaugliche Supersportcoupe mit Methanol Brennstoffzelle auf der Peking Motor Show und der Geneva International Motor Show offiziell vorgestellt.
2020 startet die Serienproduktion des Fahrzeuges. Es wird als „First Edition“ auf der GIMS2020 vorgestellt und ist ab QIII 2020 für die Kunden verfügbar. Mit diesem Konzept der „Nathalie“ und den folgenden Fahrzeugen mit dieser Technologie wird Roland Gumpert, der als innovativer und vorausschauender Visionär in der Automobilbranche gilt, einmal mehr ein neues Kapitel Automobilgeschichte schreiben.
Worum es geht
Was wäre das Leben ohne Mut. Ob beruflich oder privat - wir stehen immer wieder vor Herausforderungen, in denen wir über unseren eigenen Schatten springen müssen. Im Podcast “Mut-Menschen” spreche ich mit Persönlichkeiten, die mich inspiriert haben. Viel Freude beim Hören.
Interview-Partner
Namen ...
- Andre Eckholt
- Andrea Tigges
- Andreas Hettich
- Andreas Piepenbrink
- Andy Holzer
- Anna Yona
- Ansgar Wessling
- Benedikt M. Quarch
- Christian Funke
- Christian Hense
- Daniel Hildebrandt
- Dilar Kisikyol
- Dominik Benner
- Eddi Hüneke
- Ekaterina Dymova
- Goetz Hertz-Eichenrode
- Henning von Eisenhart-Rothe
- Jan-Hendrik Goldbeck
- Jennifer Wendland
- Jens Bode
- Johnny Grasser
- Klaus Mattiszik
- Lucy Appleton
- Marc A. Dominick
- Mario Ernst
- Mario Voss
- Markus Diegmann
- Matthias Haunholder
- Matthias Uebing
- Niklas Köllner
- Nikolaus Förster
- Oliver Ronzheimer
- Peter Holzer
- Rainer Broicher
- Ralph Friederichs
- Rebekka Ackers
- Robert Dahl
- Roland Gumpert
- Sabine Justiz
- Simal Yilmaz
- Stefan Eishold
- Stefan Kirchner
- Steffen Szeidl
- Stephan Wrage
- Tanja Schramm
- Tobias Ragge
- Wolfgang Bosbach
- Xeno Mueller
- Yann Eisenbarth